Virtualisierung

Desing, Planung, Einrichtung, Errichtung und Betrieb, sowie Dienstleistungen im Bereich Satellitenkommunikation, Funk- und Computer-Netzwerke.

Systemkomponente

Ein Computersystem besteht mindestens aus Prozessor, Arbeitsspeicher, Netzwerk Komponenten, Dateispeicher und Ein- und Aus-Gabegeräten. Bei Virtualisierung ist Prozessor zusammen mit Arbeitsspeicher in ein Server (z.B. ESXi = Enterprise class Server eXtension), Netzwerkkomponente in ein Netzwerk (z.B. vNSX - virtual Network Security eXtension) und alle Speichermedien in Speichernetzwerk (z.B. vSAN = virtual Storage Area Network) zugeteilt. Die Ein- und Aus-Gabegeräte (z.B. Tastatur und Monitor) sind über Web- bzw. Netzwerk Zugang dargestellt.
ESXi-VMvizor ist VMware Software, die physischer Computer virtualisiert und stellt so ein virtualisierter Server zur Verfügung. Innerhalb dieses Servers können gleichzeitig mehrere virtuelle Maschinen mit unterschiedlichen Betriebssystemen betreiben werden. Wahl des Betriebssystems, Zahl der CPU-Kerne, Arbeitsspeicher, Dateispeicher, E/A-Karten sowie Switch für Ethernet Verbindung können als Parameter der Konfiguration gewählt werden. Ein Beispiel der Konfiguration für eine Windows 8.1 virtuelle Maschine kann hier abgerufen werden.
Virtuelles SAN stellt eine unformatierte sichere virtuelle Festplatte über Netzwerk dar, die üblicherweise mithilfe leistungsvollen RAID (Redundant Array of Independent Disks bzw. Redundant Array of Inexpensive Disks) Controller von mehreren physischen Festplatten SSD, SAS und SATA Technologien zusammengestellt ist. vSAN CLI (Command Line Interface) bzw. GUI (Graphic User Interface) ermöhlicht dann als LUN (Logical Unit Number) die für Benutzerbetriebssystem notwendige Festplatten zu konfigurieren.
Virtuelles NSX stellt ein virtuelles Netzwerk dar, welches über mehrere lokale, entfernte bzw. drahtlose Netzwerke verstreckt sein kann. Zusätzlich zu konfigurieren ist auch Monitoring des Netzwerkes, sowie deren Komponenten, vorhanden.

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Systemzuverlässigkeit

Hohe Systemzuverlässigkeit bzw. hohe Verfügbarkeit der Computerplattform heißt, dass die Verfügbarkeit des Systems höher ist, als Verfügbarkeit einzelner Komponenten. Mit anderen Worten, wie mit RAID Disk Controller eine virtuelle Festplatte mit höhere Verfügbarkeit als deren Komponente aufgebaut sein konnte, konnte auch eine virtuelle Computerplattform von mehreren Computern, die virtualisiert sind, aufgebaut werden. Falls ein von physischen Computer ausfällt, können deren virtuelle Maschinen andere Computern innerhalb der Plattform übernehmen. Das ist dafür möglich, da alle virtuelle Maschinen solcher Plattform ein gemeinsamen vSAN und vNSX benutzen. Die Verschiebung der ganzen virtuellen Maschinen (Arbeits- und Datei-Speicher) wird einfach durch Abruf von neue Stelle ersetz. Um die gleichmäßige Aufteilung der Last physischer Computern kümmert sich ein virtuelles Center, welches entweder am jeden virtualisierten oder einem getrennten Computer läuft. Sobald ausgefallene Computer repariert oder durch neuen ersäzt wird, ekennt es virtuelles Center und teilt die virtuelle Maschinen so auf, dass die Auslastung der physischen Computern in solcher Computerplattform etwa gleich ausfällt.

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Backup & Wiederherstellung

Da alle Daten, Programme, Betriebssysteme und Konfigurationen in virtualisierten Systemen nur als Datei vorhanden sind, muss getrennt vom laufenden System eine Vorratsspeicherung bereit stehen. Die Software, Hardware bzw. deren Kombination, die ermöglicht mit einem Male oder kontinuierlich die Speicherung bzw. Wiederherstellung des Inhalts und Konfiguration von virtuellen Maschinen sind kurz Backup bzw. Replikation genannt. Die Aufgabe ist nicht einfach, da die virtuellen Maschinen arbeiten und kontinuierlich deren Zustand, Dateien sowie Konfiguration ändern können. Weiter der Umfang der Dateien beträgt pro virtuelle Maschine von einigen GB bis zu einigen TB. Einfache Übertragung dieser Volumen kann mehrere Tage dauern. Dafür sind für Backup und Wiederherstellung unterschiedliche Strategien entwickelt, die Datenkompression, schnelle Übertragungswege sowie spezielle Speicherprozesse umfassen. Dazu gehört kurzfristige Status-Speicherung (Snapshot) sowie Speicherung nur Änderungen der virtuellen Maschinen bzw. deren Konfiguration (Differenzsicherung). Die Speicherung der Dateien sowie Wiederherstellung individuellen virtuellen Maschinen oder deren Dateien funktioniert heute zuverlässig und sicher. Die Wiederherstellung der Plattform nach komplette Zerstörung Produktionsservers (z.B. Feuer oder Gebäude Schaden) kann von Tagen bis einige Wochen dauern. Die Virtualisierung im solchen Fall allerdings ermöglicht die bereits stehende Systeme in anderen Datacenters durch einfache Einspeisung der Dateien zu nutzen. Das kann in optimalen Fall die Wiederhestellung an einige Stunden bis Tagen abkürzen.

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